Schifffahrt auf dem Rhein eingestellt

Hochwasser am Rhein steigt weiter

Die Schifffahrt auf dem Rhein in Nordrhein-Westfalen ist schon seit Tagen eingeschränkt.

Die meisten Schiffsführer haben nach Auskunft der Wasserschutzpolizei Duisburg die Häfen entlang des Rheins flussaufwärts Richtung Köln angelaufen, weil es keinen Sinn mache, weiterzufahren. Erst, wenn der Pegel wieder unter 8,30 Meter gesunken ist, können wieder Schiffe auf dem Rhein verkehren.

In Köln wird heute der Höchststand des Rhein-Hochwassers erwartet.

Etliche Schiffsführer legten in Häfen eine Zwangspause ein. Ein Hochwasser wie in den vergangenen Tagen komme etwa alle zwei bis fünf Jahre vor, sagte Schaaf. Beide Städte sehen sich gut gerüstet. Am Wochenende habe man nach einem Notruf drei Kaninchen vor dem Ertrinken retten müssen, sagte eine Sprecherin von Tiernotruf.de in Düsseldorf. Düsseldorf sollte der Scheitelpunkt in der Nacht zu Dienstag passieren, bedrohliche Überschwemmungen drohten auch weiterhin nicht. Die Stadt ergriff am Freitag weitere Maßnahmen zum Schutz der Altstadt. Zudem sind im Stadtgebiet 12 Hochwasserpumpwerke in Betrieb. In der Stadt lägen 40.000 Sandsäcke bereit. Fahrgäste, die nach Bad Honnef wollen, können einen Ersatzverkehr nutzen.

Bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln ging man relativ gelassen mit dem Hochwasser um, da der Pegel sehr langsam stieg. Das Wasser werde abgepumpt. Bis Montag könnte es auf neun Meter steigen.

Auch in Rheinland-Pfalz blieb die Lage am Sonntag noch angespannt. An der Moselmündung in Koblenz wurde laut Feuerwehr der dritte Abschnitt einer knapp vier Kilometer langen mobilen Hochwassermauer abgebaut. Der Schiffsverkehr sollte in diesem Bereich womöglich noch am Montag wieder erlaubt werden. Der Deutsche Wetterdienst geht von einem regenfreien Wochenende aus.

Seit dem frühen Dienstagabend ist die Mosel wieder komplett für die Schifffahrt freigegeben.

Es sind bereits unzählige Straßen überschwemmt, Keller überflutet und Ladenbesitzer fürchten um ihre Existenz.

In Bayern entspannte sich die Situation vielfach bereits. Entlang des Mains, der Iller und der westlichen Donau sanken die Pegelstände, wie der Hochwassernachrichtendienst (HND) meldete. Größere Überflutungen blieben aus.

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