"Spectre" und "Meltdown" sind erst der Anfang

Experte:

Doch bieten sie Hackern weitreichenden Zugriff auf Passwörter und andere Sensible Informationen.

Experten hatten die Sicherheitslücken in der vergangenen Woche öffentlich gemacht, von denen in unterschiedlicher Ausprägung auch Prozessoren der Konkurrenten AMD und ARM betroffen sind. Die Hersteller legen sich zwar ins Zeug, aber ein sehr großer Teil an Computern, Smartphones und anderen Geräten wird aufgrund des Alters bis zum Lebensende anfällig sein. Intel arbeite mit vielen Industriepartnern daran, Rechner besser vor Hackerangriffen zu schützen. Gerüchte hatten ursprünglich besagt, dass der Performance-Verlust je Prozessor bis zu 30 Prozent betragen könnte. Bis Ende des Monats sollen dann alle Prozessoren ab Jahrgang 2013 gepatcht sein. Während Microsoft und Apple bereits damit begonnen haben, die Sicherheitslücken in Windows, MacOS und den Webbrowsern zu stopfen, benötigt auch die Firmware der Intel-Prozessoren selbst ein Firmware-Update. Nicht betroffen sollen jedoch Grafikchips sein. "Unsere GPUs sind nach heutigem Wissen immun", versicherte Huang. Der Hersteller wird dort auch Hinweise dazu geben, ob Kunden mit Leistungseinbußen der jeweiligen Chips, die durch Softwareupdates hervorgerufen werden, rechnen müssen. "Jeder, der dafür Software anbietet, muss aktualisieren", sagte Huang. Nun sah sich sogar der Chef des Unternehmens, Brian Krzanich, dazu veranlasst, einen offenen Brief an Kunden, Hardware-Partner und die Öffentlichkeit zu richten. Zwei amerikanische Senatoren haben sich an die US-Börsenaufsicht SEC und das Justizministerium gewendet. Sie seien verstört über Berichte, der Aktienverkauf sei abgesegnet worden, als Intel schon über die Schwachstelle informiert gewesen sein soll, schrieben die Senatoren Jack Reed und John Kennedy. Krzanich hatte das Aktienpaket Ende November abgestoßen, die Sicherheitsprobleme waren allerdings bereits seit dem Sommer bekannt. Intel erklärte damals, dass der Verkauf nicht damit zusammenhinge. Einem Medienbericht zufolge will Intel ein firmeninternes Sicherheitsgremium aufbauen.

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