Wirbel um Real-Offerte für Messi

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				Fußball in Spanien			:			
			Messi Gala bei Barcelonas Kantersieg

Jene Summe ergibt sich aus dem Grundsalär von 71 Millionen Euro und etwaiger Bonus-Zahlungen.

Offensivspieler Lionel Messi vom FC Barcelona hat Ende 2016 fast zwölf Millionen Euro an die spanische Finanzbehörde Agencia Tributaria nachgezahlt. Diese Informationen stammen aus internen Dokumenten des Clubs, welche die Enthüllungsplattform Football Leaks dem "Spiegel" zur Verfügung gestellt hat. Jährlich hätte Messi bis 2021 je 23 Millionen Euro netto kassieren können. Der Bericht bezieht sich auf zwei aktuelle Verträge: einen Arbeitsvertrag und einen Vertrag über die Verwertung der Persönlichkeitsrechte. In dieser Saison gilt Barça als Mitfavorit. Der "Spiegel" rechnet auf dieser Grundlage aus: Sollte er in den nächsten vier Jahren mindestens 60 Prozent der Pflichtspiele absolvieren, ist ihm ein Jahreseinkommen von rund 106 Millionen Euro sicher. Es habe sogar ein Treffen zwischen Messi, seinem Anwalt, seinem Vater sowie Real-Präsident Florentino Pérez stattgefunden. Der fünfmalige Weltfußballer hatte bereits wegen Steuerhinterziehung in den Jahren 2007 bis 2009 vor Gericht gestanden. Der Verein habe nie ein solches Angebot für Messi abgegeben. Messi zahlte seine Steuern nach, doch letztendlich soll der FC Barcelona die Steuerschuld übernommen haben. Demnach sei dieses Geld auch zu versteuern. Weil er Ersttäter war, blieb ihm der Gang ins Gefängnis erspart. Der vom Verein beauftragte externe Anwalt riet dazu, die Steuerschuld von rund zwölf Millionen Euro zu begleichen, um einer abermaligen Strafverfolgung zu entgehen. Dort ist offenbar auch zu erkennen, dass nicht der Spieler, sondern der Klub die Steuerschuld übernahm.

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